Das Österreichische Bundes-Verfassungsrecht geht von der sogenannten "Einheitsgemeinde" aus. Das heißt, dass jeder Gemeinde, gleichgültig welcher Größe und Struktur grundsätzlich die gleichen Aufgaben zufallen.

 

  • Gemeinde
  • Marktgemeinde - besondere Bedeutung nach ihrer geographischen Lage und wirtschaftlichen Gepräges oder die ein Marktrecht besitzen
  • Stadtgemeinde - überragende Bedeutung zufolge ihrer Bevölkerungszahl sowie ihrer geographischen lage und ihres baulichen, wirtschaftlichen und kulturellen Gepräges
  • Städte mit eigenem Statut - Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern, kann, wenn Landesinteressen hiedurch nicht gefährdet werden, auf ihren Antrag durch Landesgesetz mit Zustimmung der Bundesregierung ein eigenes Statut (Stadtrecht) verliehen werden. Solche Gemeinden haben neben den Aufgaben der Gemeindeverwaltung auch die der Bezirksverwaltung zu besorgen. In Niederösterreich bestehen folgende Städte mit eigenem Statut: St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems und Waidhofen/Ypps
  • (Katastralgemeinde) - keine eigenständige Gebietskörperschaft - dient lediglich der weiteren gebietsmäßigen Einteilung einer Gemeinde für Steuer- und Vermessungszwecke